Tiroler Volksmusik
Walzer, Polkas und Märsche – regional verankert und gleichzeitig bühnenwirksam arrangiert.
- Nord‑, Süd‑ und Osttiroler Stücke6
- Stubenmusik‑Kern & variable Erweiterung
- Gesang als verbindendes Element
Musikanten aus Reutte · Tirol
Ein Tiroler Familienensemble, das ab den späten 1940er‑Jahren mit eigenständigen Programmen auftrat, über Jahrzehnte international tourte und für außergewöhnliche Vielseitigkeit bekannt wurde – bis hin zu über 60 eingesetzten Instrumenten.1
Hinweis: Diese Onepage versteht sich als Archiv‑/Portrait‑Seite. Aktuelle Kontakt‑ oder Booking‑Infos können unten ergänzt werden.
Unter dem Namen „Engelkinder aus Reutte“ trat die Formation 1948 erstmals mit einem eigenen Konzertprogramm in Vils auf – später wurde daraus die Engel‑Familie.12
Ein prägender Schritt war die Übersiedlung der Familie: Fritz und Margarete Engel zogen im März 1944 mit ihren damals sechs Kindern von Innsbruck in die Südtirolersiedlung nach Reutte; der jüngste Sohn Paul wurde 1949 geboren.12
Als „musikalischer Botschafter“ trug Fritz Engel den Namen Reutte in die Welt – ein Bild, das bis heute eng mit der Geschichte der Engelfamilie verbunden ist.4
Tipp: 2× Bühne/Familie, 1× Instrument‑Detail, 1× Landschaft.
Was die Engel‑Familie im Rückblick so außergewöhnlich macht, ist die Mischung aus Stubenmusik‑Tradition, Gesang und einem sehr breiten Instrumentarium. In einem Konzert konnten – je nach Programm – zahlreiche Instrumente zum Einsatz kommen.1
Überliefert sind u. a. Besetzungen und Stücke für Hackbrett, Blockflöte, Geige, das Hölzerne Glachter sowie die Raffele.8 Die Raffele gilt dabei als zentrales Klangzeichen alpenländischer Stubenmusik; das Österreichische Musiklexikon nennt die Engel‑Familie ein wichtiges Vorbild für ihre heutige Verwendung.10
Gestaltungs‑Idee: Wenn du Originalfotos bereitstellst, können wir diese Onepage auch als „Presse‑/Archiv‑Landingpage“ mit echter Bildsprache (Bühne, Instrumente, Reutte) finalisieren.
„Über drei Jahrzehnte lang in aller Welt (volks)musikalischer Botschafter Tirols.“5
— Oesterreichisches Musiklexikon onlineDas Repertoire bewegte sich zwischen Tiroler Volksmusik, Tanzweisen und – je nach Anlass – auch klassischer Kammermusik. Das lässt sich u. a. an historischen Programmzetteln ablesen.6
Walzer, Polkas und Märsche – regional verankert und gleichzeitig bühnenwirksam arrangiert.
Historisch dokumentierte Konzertprogramme kombinierten Volksmusik, Gesang und Instrumentalstücke.
Im Konzerthaus‑Programm 1965 finden sich auch Werke aus Klassik und Moderne (z. B. Mozart, Boccherini, Ibert).6
Beispiel‑Ausschnitt (Wiener Konzerthaus 1965): „Raffele‑Marsch“, „Handwerkertanz aus Reutte“, „Heiterwanger Polka“, „Ehrwalder Walzer“ – neben Mozart/Boccherini/Ibert.6
1958 erschien der österreichische Spielfilm „Sag ja, Mutti!“ (Uraufführung in Wien am 19.09.1958), der in Deutschland unter dem Titel „Die singenden Engel von Tirol“ verliehen wurde.7
In der Handlung begegnet das Mädchen Evi dem kleinen „Pauli“, der Teil der bekannten Musikantenfamilie Engel ist und im Film „ganze acht Instrumente spielen“ kann – ein erzählerischer Verweis auf den Klangreichtum, für den die Engel‑Familie stand.7
Neben historischen Schallplatten gibt es auch Projekte, die das Repertoire wieder zugänglich machen – als Notenausgaben und CD‑Veröffentlichungen.
„Wie es die Engel spielten“ (Tiroler Notenstandl, Heft 3): eine Sammlung von Volksmusikstücken, gespielt u. a. mit Hackbrett, Blockflöte, Geige, Hölzernem Glachter oder Raffele.8
In Reutte entstand die CD „Aufgspielt – aber frisch und flott“. Laut Bericht wurde Material von alten Schallplatten neu aufgearbeitet; Verlag und Klarinettist halfen beim „Heraushören“ einzelner Stimmen.3
Für tiefergehende Biografie‑ und Bilddokumentation wird häufig das Buch „Die Engel‑Familie. Musikanten aus Reutte in Tirol erobern die Welt“ (Silvia Albrich‑Warger, Haymon Verlag, 1998) genannt.9
Aus öffentlich dokumentierten Eckdaten: von der Übersiedlung nach Reutte über die ersten Programme bis zum Ende der Konzertreisen.1
Die Familie spielt ein erstes Hauskonzert – ein wichtiger Startpunkt auf dem Weg zur Konzerttätigkeit.1
Konzertreisen u. a. nach Österreich, Deutschland, Schweden, Norwegen, Spanien, Schweiz, Holland.1
Filmbezug/Popularisierung im Heimatfilm‑Kontext; Verleihtitel in Deutschland: „Die singenden Engel von Tirol“.7
Programmzettel dokumentiert die Mischung aus Volksmusik und klassischem „Hauskonzert“.6
Tourneen nach Asien, Süd‑ und Osteuropa sowie nach Australien und Südafrika.1
In der Rückschau wird 1982 als Ende der Konzertreisen genannt; davor erlangte die Engelfamilie von 1946 bis 1982 Weltruf.1
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